wes_von_papineäu
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HARBURGER (Germany) 07 February 08 Immer früher: Frühling für Kröte & Co.Schutzzaun-Bau auch im Sunder
Tötensen: Früher als jemals zuvor werden im Landkreis Harburg die ersten Krötenzäune aufgebaut.
"Das Wetter bestimmt das Wanderverhalten der Amphibien. Da es so früh warm ist und der Winter ausbleibt, müssen die Schutzzäune jetzt schon aufgestellt werden", sagt der Fachmann der Kreisverwaltung, Detlef Gumz.
"Wenn es um die zehn Grad warm und feucht ist, wandern Frösche und Molche zu ihren Laichgewässern", erläutert der 50-jährige Gumz. Nach Angaben des Experten laichen Amphibien immer im selben Gewässer, das sie mit Hilfe des Erdmagnetfeldes wiederfinden. Im Nahbereich orientieren sie sich ähnlich wie die Lachse mit ihrem Geruchssinn.
Im Waldgebiet Sunder zwischen Tötensen und Eddelsen haben Mitarbeiter der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises einen 300 Meter langen Krötenzaun entlang der Kreisstraße 11 errichtet. Auf dem Weg zu ihren Laichgewässern gehen die Amphibien am Zaun entlang und fallen in einen der Sammeleimer, die im Abstand von etwa zehn Metern vor dem Zaun eingegraben sind. Wolfgang Witte und Klaus Großberger vom Naturschutzbund (Nabu) kontrollieren regelmäßig, ob Frösche, Kröten oder Molche in den Eimern gelandet sind und tragen die Tiere über die Straße.
"Wir sind sehr dankbar für das Engagement der Naturschützer", sagt Fachmann Gumz.
Ohne Schutzzäune würden auf Deutschlands Straßen zigtausend Amphibien plattgefahren. "Im Sunder liegt uns der seltene Springfrosch besonders am Herzen", berichtet Gumz. Aber auch andere Froscharten, Kröten und Molche finden die Naturschützer bei ihren morgendlichen Kontrollgängen in den Eimern.
http://www.han-online.de/HANArticlePool/00000117eaf8f5970057006a000a005227dc5c10/view
Tötensen: Früher als jemals zuvor werden im Landkreis Harburg die ersten Krötenzäune aufgebaut.
"Das Wetter bestimmt das Wanderverhalten der Amphibien. Da es so früh warm ist und der Winter ausbleibt, müssen die Schutzzäune jetzt schon aufgestellt werden", sagt der Fachmann der Kreisverwaltung, Detlef Gumz.
"Wenn es um die zehn Grad warm und feucht ist, wandern Frösche und Molche zu ihren Laichgewässern", erläutert der 50-jährige Gumz. Nach Angaben des Experten laichen Amphibien immer im selben Gewässer, das sie mit Hilfe des Erdmagnetfeldes wiederfinden. Im Nahbereich orientieren sie sich ähnlich wie die Lachse mit ihrem Geruchssinn.
Im Waldgebiet Sunder zwischen Tötensen und Eddelsen haben Mitarbeiter der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises einen 300 Meter langen Krötenzaun entlang der Kreisstraße 11 errichtet. Auf dem Weg zu ihren Laichgewässern gehen die Amphibien am Zaun entlang und fallen in einen der Sammeleimer, die im Abstand von etwa zehn Metern vor dem Zaun eingegraben sind. Wolfgang Witte und Klaus Großberger vom Naturschutzbund (Nabu) kontrollieren regelmäßig, ob Frösche, Kröten oder Molche in den Eimern gelandet sind und tragen die Tiere über die Straße.
"Wir sind sehr dankbar für das Engagement der Naturschützer", sagt Fachmann Gumz.
Ohne Schutzzäune würden auf Deutschlands Straßen zigtausend Amphibien plattgefahren. "Im Sunder liegt uns der seltene Springfrosch besonders am Herzen", berichtet Gumz. Aber auch andere Froscharten, Kröten und Molche finden die Naturschützer bei ihren morgendlichen Kontrollgängen in den Eimern.
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